Wenn die Industrie abbaut – und gleichzeitig Fachkräfte fehlen: Der Arbeitsmarkt 2023 in Zahlen
Quelle: KURIER, 3. November 2023 (Anita Staudacher)
13 Prozent weniger Zeitarbeiter:innen, 6,2 Prozent mehr Arbeitslose, gleichzeitig 100.000 offene Stellen: Der österreichische Arbeitsmarkt zeigt im Herbst 2023 ein widersprüchliches Bild. TTI-Austria-CEO Klaus Lercher analysiert die Lage und erklärt, warum genau jetzt die richtige Zeit ist, in Personal zu investieren – und nicht aus ihm auszusteigen.
Die Fakten im Überblick
Die Konjunktur kühlt sich ab – und das hinterlässt sichtbare Spuren auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Ende Oktober 2023 waren laut AMS rund 338.896 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet, ein Anstieg um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders deutlich getroffen hat es das Bau- und Baunebengewerbe sowie Teile der Industrie. Erstmals seit langer Zeit steigt auch bei inländischen Arbeitskräften die Arbeitslosigkeit (+1,5 Prozent), während bei ausländischen Staatsbürger:innen das Plus 13,3 Prozent beträgt.
Was in der Zeitarbeit jetzt passiert
Ganz besonders trifft es jenen Bereich, der traditionell am sensibelsten auf Konjunkturschwankungen reagiert: die Arbeitskräfteüberlassung. Rund 90.000 Menschen sind aktuell als überlassene Arbeitskräfte beschäftigt – 13 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Allerdings gilt das vor allem für gering qualifizierte Tätigkeiten.
„Wir merken seit Monaten, dass in den Betrieben überdurchschnittlich viele gut qualifizierte Leiharbeiter ins Stammpersonal übernommen werden“, sagt Klaus Lercher. Heißt im Klartext: Wer eine Ausbildung, Erfahrung oder einen seltenen Skill mitbringt, ist begehrter denn je.
Für Bewerber:innen: Das ist die Chance
Wer aktuell auf Jobsuche ist, sollte die Zeitarbeit nicht abschreiben – im Gegenteil. Bei TTI Austria warten regelmäßig hunderte offene Positionen, vom Schweißer über die kaufmännische Assistenz bis zum IT-Spezialisten oder zur IT-Spezialistin. Mehrheitlich im TTI-Kernland Oberösterreich, aber auch österreichweit. Wichtig: Wer über TTI in einen Betrieb kommt und sich bewährt, wird sehr häufig direkt übernommen. Im Jahr 2023 war das bei rund jeder zweiten Fachkraft der Fall.
Für Unternehmen: Jetzt nicht beim Personal sparen
Die Versuchung ist groß, in unsicheren Zeiten beim Thema Personal vorsichtig zu sein. Wer das tut, riskiert allerdings, beim nächsten Aufschwung leer auszugehen. „Es gibt mehr als 100.000 offene Stellen in Österreich. Die Knappheit an qualifizierten Arbeitskräften bleibt unser strukturelles Problem“, betont Lercher. Genau hier setzt TTI Austria an: mit flexibler Überlassung, Direktvermittlung und einem Pool an vorqualifizierten Talenten.
Was die TTI Group für Sicherheit bedeutet
Mit rund 4.800 Beschäftigten und 48 Standorten in Österreich, Deutschland, Kroatien und Malta ist die TTI Group ein verlässlicher Partner – auch wenn der Wind rauer wird. Zur Gruppe zählen TTI Austria, IFAS Personalmanagement, Squadra, Jobs Experts und Berger Personal-Service. Das Versprechen bleibt: Wer mit TTI arbeitet, ist Teil eines stabilen Netzwerks.
