28.06.2016 | (Zeit-)Arbeit, aber sicher!

Warum führt Ihr zuständiger TTI-Ansprechpartner in regelmäßigen Abständen eine Sicherheitsunterweisung mit Ihnen durch? Und warum auch je Arbeitseinsatz? Sind schriftliche Dokumente oder Informationen per Email nicht ausreichend? Warum Sicherheitsunterweisungen besonders in der Zeitarbeit so wichtig sind und wie Kunden und Mitarbeiter davon profitieren, erfahren Sie hier.

 

Mehr als 220.000 Zeitarbeitnehmer sind im Schnitt jährlich in Österreich beschäftigt. Dies bedeutet für Personaldienstleister eine große Verantwortung hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit jedes einzelnen Beschäftigten. Häufig wechselnde Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Anforderungen, unterschiedliche Organisationsstrukturen und betriebliche Kommunikationswege sowie veränderte Umgebungseinflüsse machen es unumgänglich, umfassende Maßnahmen zur Gefahrenverhütung in der Zeitarbeit zu setzen.

Unterschiedlichste Aufgaben - vielfältige Gefahren

Diverse Gesetze regeln, dass Mitarbeiter über Sicherheit und Gesundheitsschutz vor Arbeitsantritt entsprechend zu informieren und unterweisen sind. Dabei ausschlaggebend ist das Tätigkeitsfeld der Beschäftigten, mit Augenmerk darauf, wie der Arbeitsalltag sicher und unfallfrei bewältigt werden kann. Kunden von TTI sind in den verschiedensten Branchen tätig. Dementsprechend werden die eingesetzten Zeitarbeitskräfte je nach Aufgaben- und Einsatzbereich abgestimmt unterwiesen. Neben einer ersten allgemeinen Unterweisung im Zuge der Besprechung des Dienstvertrages mit jedem Mitarbeiter, erfolgen Unterweisungen auch entsprechend der Kundenanforderungen bzw. maßgeschneidert je Tätigkeitsbereich. Behandelt werden Themen wie die Bedienung komplexer Maschinen oder Arbeiten auf Baustellen sowie in großen Höhen ebenso, wie der Umgang mit Gefahrenstoffen oder Arbeiten im Bürobereich.

Potenzielle Gefahren im Vorfeld ausschalten

Sobald ein Einsatz bei einem Beschäftiger fixiert ist, unterweisen die Kunden- und Personalberater der TTI die jeweiligen Zeitarbeitskräfte in einem persönlichen Gespräch. Basis für eine umfassende Sicherheitsunterweisung ist, dass der Betreuer ein genaues Bild vom Einsatzort hat bzw. eine detaillierte Arbeitsplatzbeschreibung vom Beschäftiger erhält. Dementsprechend werden potenzielle Gefahren, Betriebsanweisungen des Kunden bzw. etwaige gewerke- oder kundenspezifische Unterweisungen mit dem Mitarbeiter besprochen bzw. durchgeführt.

Neuer Einsatz - neue Unterweisung

Eine allgemeine Sicherheitsunterweisung findet zusätzlich zu den spezifischen Unterweisungen einmal jährlich statt. Hier wird auf allgemeine Themen hingewiesen, wie etwa das Verhalten bei Unfällen, die Wichtigkeit des Tragens von persönlicher Schutzausrüstung, Beachtung von Prüfplaketten auf Sicherheitsgurten, der Umgang mit elektrischem Handwerkszeug, etc. Mittels einer gewerkespezifischen Unterweisung werden Mitarbeiter auf den nächsten Einsatz vorbereitet. Bei jedem Einsatzwechsel - auch innerhalb eines Unternehmens - ist eine entsprechende neue Unterweisung notwendig. Denn jede Tätigkeit ist mit anderen Gefahren verbunden. Und wenn trotzdem ein Unfall passiert? Dann wird der betroffene Mitarbeiter nach Genesung erneut unterwiesen - und zwar immer bezogen auf den Unfall. Denn Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter steht bei TTI an erster Stelle!

Wann muss eine Sicherheitsunterweisung erfolgen?

• mindestens einmal jährlich
• vor Arbeitsbeginn je Arbeitsplatz
• bei Wechsel des Arbeitsplatzes
• vor Beginn jeder neuen Tätigkeit
• anlassbezogen z.B. nach einem Unfall