01.09.2017 | Nachfolgelösung bei TTI Group mit neuem Mehrheitseigentümer

Im Zuge der Nachfolgelösung wird eine neue Holding gegründet, die 100% der Anteile an der TTI Group erwirbt und mehrheitlich im Eigentum der INVEST AG und des OÖ Betfonds, zweier Beteiligungsgesellschaften der Raiffeisenbankengruppe OÖ, steht. Die kartellrechtliche Zustimmung wird noch im September erwartet.

 

KommR Johann Höfler, MBA definiert seine Rolle neu. „Ich bin als Unternehmer an einem Punkt angelangt, an dem ich das Ruder anderen überlasse. Dennoch will ich unsere Route und die grundlegende Richtung weiter mitbestimmen. Das Unternehmen soll im bisherigen Leitbild fortgeführt werden. Ich werde meinen Teil dazu beitragen, dass sich die Personaldienstleistung qualitativ noch weiter entwickeln wird“, erklärt der 62-Jährige den Schritt zur Veränderung.

 

Arbeitsplätze und Wertschöpfung bleiben in Österreich

„Durch den Einstieg der Invest AG ist eine österreichische Lösung gesichert, somit bleiben Arbeitsplätze und Wertschöpfung auch langfristig im Land. Das war mir persönlich ein großes Anliegen, da dieser Weg auch ein Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens in meinem Sinne ist“, so Höfler, der dem Unternehmen zumindest bis zum Closing auch in seiner Funktion als Geschäftsführer erhalten bleibt. Der erfolgreiche Kurs der TTI Group mit 154 internen Mitarbeitern, 3.600 Leasingmitarbeitern und mehr als 700 Kunden wird fortgesetzt, gleichzeitig wird das Wachstumspotential für die kommenden Jahre genutzt.

 

„Die INVEST AG hat sich in den letzten Jahren als starker Partner für Nachfolgelösungen positioniert. Wir begleiten erfolgreiche Unternehmen in die nächste Phase und stellen sicher, dass eingespielte Teams in bestehenden Strukturen und Strategien weiterarbeiten können, auch wenn der Eigentümer sich verändert“, sagt INVEST AG Vorstand Dr. Andreas Szigmund. „Gleichzeitig zeigen wir neue Perspektiven für die nachhaltige Weiterentwicklung auf und stellen die Mittel für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft zur Verfügung.“

St. Florian, am 1. September 2017